Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck haben aus Anlass der Vollendung des 85. Lebensjahres des langjährigen Bürgermeisters der Stadt Innsbruck und Präsidenten des Tiroler Landtages, DDr. Alois Lugger (†), in Anerkennung seiner Verdienste um Europa, im Jahr 1997 den Kaiser-Maximilian-Preis, Europapreis für Regional- und Kommunalpolitik des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck, gestiftet.

Im Zuge der Vorbereitungen für das Kaiser-Maximilian-Gedenkjahr 2019 haben Land Tirol und Stadt Innsbruck auch den Kaiser-Maximilian-Preis neu ausgerichtet.

Mit der Verleihung dieses Preises werden außerordentliche Projekte von Persönlichkeiten, Institutionen bzw. Organisationen, durch die ein europäischer Mehrwert auf regionaler und/oder kommunaler Ebene erzielt wird,  ausgezeichnet. Projektwerber müssen zuverlässig und in der Lage sein, das Projekt durchzuführen und abzuschließen.

Spezielle Berücksichtigung finden Projekte, die sich in besonderer Weise um die europäische Verständigung und das Zusammenwachsen Europas, das friedliche Zusammenleben und den Zusammenhalt in Europa verdient machen. Der Bezug zur kommunalen und regionalen Ebene muss gegeben sein. Die eingereichten Projekte müssen die Möglichkeit bieten, bewährte Praktiken daraus abzuleiten und diese als best practices auf andere Gemeinden und Regionen zu übertragen.

Durch eine große Öffentlichkeitswirksamkeit soll der Europagedanke bei den Bürgerinnen und Bürgern gestärkt werden. Das Projekt darf nicht auf Gewinn oder die sonstige Erzielung eines vermögenswerten Vorteils gerichtet sein und nicht gegen gesetzliche Bestimmungen oder allgemeine europäische Rechtsgrundsätze verstoßen.

Eingereichte Projekte sollen eine innovative Ausrichtung haben, neue Ansätze bzw. Organisationsmethoden verfolgen und eine Bewertung der Auswirkungen bzw. Entwicklungen hinsichtlich der verfolgten Projektziele bzw. der erwarteten Auswirkungen beinhalten. Maßgeblich sind hier die vielfältigen Aspekte der europäischen Integration. Dabei sind entscheidende Kriterien die Wirksamkeit des Projektes, die Nachhaltigkeit und Kreativität sowie der Fokus, weitere Zielgruppen unter eigenständigem Engagement zur Auseinandersetzung mit Europa zu bewegen.

Der Kaiser-Maximilian-Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde, einer Medaille (Schautaler v. 1509 Kaiser Maximilian I.) und einem Geldpreis in der Höhe von 10.000,- Euro. Der Geldpreis ist für das ausgezeichnete Projekt zweckgewidmet.

Im Jahr 2019 wird die Verleihung des Kaiser-Maximilian-Preises am 08.05.2019 stattfinden. Der Preis wird an eine Persönlichkeit, eine Institution bzw. eine Organisation für europäische Verdienste auf regionaler und kommunaler Ebene verliehen.

Projekte sind ausschließlich online über die integrierte Bewerbungsplattform der Website www.kaisermaximilianpreis.at einzureichen. Die Projekte müssen vom 01.09.2018 bis 15.11.2018 in deutscher, französischer oder englischer Sprache eingereicht werden.